Samstag, 29. Dezember 2007

Härtetest für Mensch und Maschine

Nach langer und sorgfältiger Vorbereitung durch die Projektleiterin K. startete am 27. 12. 2007 die Operation Extreme-Outdoor-Rodeln mit dem Decknamen Hirschenkogel. Ziel war es, die Grenzen von Mensch und Material zu testen.

Schon der Aufstieg war ohne technische Hilfsmittel nicht möglich. Motoren mit mehr als Hunderttausend Watt brachten uns in windgeschützten Kabinen zum Ausgangspunkt des Testgeländes.

Die Temperatur lag weit unter dem Gefrierpunkt. Und schon bald nach den ersten Kurven in Höchstgeschwindigkeit und den ersten Bodenunebenheiten konnte man bedenkliche Geräusche vom Material wahrnehmen. Nach ungefähr der Hälfte des Tests zeigte sich die Schwäche des Materials, wie man an beiliegendem Bild erkennen kann.

Entgegen dem Material haben die Testerinnen den Einsatz unverletzt überstanden. Somit kann man einmal mehr behaupten, das die Grenzen für den Mensch weiter über denen der Maschinen liegen.

Die Operation Extreme-Outdoor-Rodeln wurde als voller Erfolg gewertet.

Freitag, 21. Dezember 2007

Autos werden teurer. Na und?

Umweltschutz geht uns alle an. Klar, aber kosten darf das nichts. Und Anfangen soll man bitteschön bei den anderen. Und was soll denn eine Steuer der Umwelt bringen? Alleine, dass dieser Vorschlag bereits solche Emotionen auslöst zeigt, dass man offenbar mit der Menschheit nicht mit Argumenten und Naturschutz reden kann sondern ganz einfach in der Sprache der Kohle.

Die Frage sollte aber eher lauten, ob die Autohersteller die Gesamtkosten ansehen und nach Gutdünken auf die Fahrzeuge aufteilen oder tatsächlich je Auto berechnen. Denn im zweiteren Fall würde der Vorschlag funktionieren. Denn wer unbedingt einen Wagen haben will mit viel Leistung und meist damit verbunden höheren Verbrauch, der soll auch dafür zahlen. Aus, Pasta.

Und außerdem drängt dies die Autohersteller (und nicht nur die mit den Luxus-Wägen, aber vor allem die), Techniken zu erfinden bzw. zu verbessern, die den Schadstoffausstoß mindern. Und dann wäre der Zweck erfüllt. Es gibt die Techniken ja teilweise schon. Nur deren Serienreife und Verbesserung ist kein vorrangiges Ziel. Es gab dazu auch keinen Anreiz. Jetzt gibt es ihn. Gut, nicht?

Und obendrein: Wenn ein Auto weniger Verbrauch hat, dann erspart man sich auch Geld. Fährt jemand 20000 km pro Jahr und spart sich auf 100 km nur einen Liter bei einem (derzeitigen!) Dieselpreis von zum Beispiel 1,10 EUR sind dies bereits 220 EUR pro Jahr. Der Vorschlag zielt aber nicht auf einen Liter ab sondern eine wesentlich größere Einsparung. Abgesehen davon können wir auch davon ausgehen, dass der Treibstoffpreis bis zum Inkrafttreten wohl eher steigen als fallen wird.

Darum: JA zur Strafsteuer für hohen Verbrauch. JA zum Umweltschutz.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Rotwein? Rotwein!

Gesetzt der Fall, die Säure im Instant-Coffee (Caffenol, Folgernol, ...) sorgt für die Entwicklung, dann müsste doch auch... RICHTIG!

Also werd' ich das mal mit Rotwein versuchen beim nächsten Mal. Mir ist zwar bewusst, dass Säure nicht gleich Säure ist. Und ebenso ist mir bewusst, dass im Wein relativ wenig Säure dabei ist. Aber mal ehrlich, so ein Tröpfchen zu riskieren schadet doch nicht...

Derweilen kann man sich ansehen, was mit herkömmlichem Film (Negativ-Film, gedacht für die C-41 Entwicklung) passiert, wenn man ihn in Schwarz-Weiß-Chemie entwickelt:

<Wand

Montag, 26. November 2007

Pangasius - Improversion

Warum der seltsame Titel? Improversion? Was soll denn das sein? Naja, die Improvisions-Version von einem vietnamesischem Rezept aus der Region des Mekong-Deltas (aufmerksame Leser wissen, worum's geht). Was denn, was denn? Nicht an Rezepten interessiert. Na dann gleich mal los, die Meinung ändern:

Das hier Vorgeschlagene ist an und für sich auch für VegetarierInnen geeignet, sofern sie Austern und Fisch mögen. Und scharf wird das Ganze. Jawohl!

Pangasius - vietnameische Version mit Impro-Einflüssen

Zutaten:
  • 400 g Pangasius-Filet
  • eine Zwiebel
  • Knoblauch (halbes Stück oder eben 4 Zehen)
  • 2 Stangen Zitronengras
  • 2 Chilischoten
  • Öl
  • Austern-Sauce [*1]
  • Pfeffer, Salz

  • [*1] Wer's schafft, Austern-Sauce oder Fisch-Sauce ohne Konservierungsmittel zu ergattern, der darf dieses Rezept getrost der Kategorie "Ohne Zusatzstoffe" zuordnen.
Zubereitung:

Fischfilets waschen und durch Abtupfen mit Küchenpapier trocknen. Eine Marinade herstellen aus der Zwiebel, dem Knoblauch, dem Zitronengras, den Chilischoten, Öl und der Austern-Sauce herstellen. Die Marinade salzen und pfeffern. Bei der oben angegebener Menge Fisch etwa acht Esslöffel von der Austernsauce verwenden. Salz, Pfeffer und Öl jeweils rund vier Teelöffel. Die Zutaten für die Marinade müssen natürlich sehr klein geschnitten werden.

Dann lässt man den Fisch eine halbe Stunde in der Marinade stehen. Gemeinsam mit der Marinade kommt alles gemeinsam dann auf ein Backpapier, wird eingerollt und wird dann auf ein Backblech gelegt und ins vorgeheizte Rohr für etwas weniger als eine halbe Stunde gestellt. Spannend dabei ist, dass das von mir verwendete Backpapier tatsächlich dicht gehalten hat.




Das Rezept gibt's übrigens mehrfach im Internet, ich hab leider vergessen, wo ich's genau her hab. Aber mangels einiger Zutaten ist das sowieso eine stark abgeänderte Variante. Darum "Pangasius - Improversion". Im Rezept, von dem ich „abgeguckt“ habe, handelte es sich nicht um Austern-Sauce sondern um Nuoc mam, einer Fischsauce. Weiters wurde mit frischen Chili-Schoten gearbeitet. Und zum Einwickeln wurde ein Bananenblatt oder eine Alufolie vorgeschlagen. Dann sind dort vollständig andere Mengenangaben genannt. Und überhaupt haben die dann noch Zucker dazugetan...

Als Beilage empfehle ich Reis. Zum Trinken kann man Ingwer-Tee benutzen. Einfach einen Zentimter Ingwerwurzel pro halben Liter abschneiden und mit kochend heißem Wasser übergiesen. Voila.

Tja, das war's dann auch schon wieder. Mahlzeit.

Montag, 12. November 2007

Dark Prague

Die andere Seite von Prag findet sich dann in ein paar Tagen dort: flickr. Und gleich vorweg möchte ich feststellen, dass mir Prag gefallen hat. Nicht, dass durch die ersten Bilder der falsche Eindruck entsteht. Mir hat Prag gefallen (bis zu meiner kleinen Unpässlichkeit) und es war sehr angenehm, wieder mal "rauszukommen". Aber das hier muss auch sein.

Darum weise sich aus, wer kann: Diese Bilder sind nur Ausschnitte aus dem, was man auf der Karlsbrücke mitten in Prag zu sehen bekommt. Besonders spannend, dass kaum jemand von den abgebildeten Personen dort auch noch persönlich anzufinden ist. Stellt sich die Frage, inwiefern man sich vertreten lassen kann. Das Argument, das die Bilder vielleicht alt seien und man ja auf älteren Bildern viel jünger aussieht, kann hier wohl nicht geltend gemacht werden. Teils standen da auf der Brücke Mädels und Burschen rum, die bestenfalls ihr bestes Alter erreicht haben (und das liegt bekanntlicherweise im Jahr 2007 bei etwa neunundzwanzig Jahren plus minus vier), aber niemals so alt waren, wie auf den Fotos der Ausweise. Dort dorfte ich interessanterweise auch nicht fotografieren bzw. es war den Künstlern und Künstlerinnen (oder soll man eher den Terminus Verkäufer anstelle von Künstler verwenden?) nicht ganz recht. Mich persönlich würde noch der Tagesumsatz der pickpockets auf dieser Brücke interessieren. Vielleicht ist's ja nur ein Gerücht und es passiert dort gar nichts, wenn man die Anzahl der Personen mit einkalkuliert, die da mehr oder weniger ziellos auf der Brücke umherstehen und -laufen. Persönlich beklaut wurde ich, und das muss nun auch mal in aller Deutlichkeit gesagt werden, meiner Gegenstände und Wertsachen selten im Ausland, sondern eher im Inland.

The "dark side of prague" kann man aber auch vorfinden. Als erstes muss man sich einmal klarmachen: Das hier ist nicht Sylt. Und von der Steiermark sind wir auch meilenweit weg. Also fehlt's an persönlicher Stadtkenntnis und man verlasse sich auf die im Reiseführer vorgeschlagenen Routen. Deren drei sind wir abmarschiert und was konnte man da vorfinden? Nichts besonderes. Die schöneren Sachen (siehe flickr) haben wir selbst entdeckt.

Und was war nun auf den drei vorgeschlagenene "Walks" zu finden? Zerfallene Einkaufshallen, verlassene U-Bahnstationen, Feiertagsarbeit, Verkehrserziehung mit einfachsten Mitteln, versperrte Durchgänge mit Videoüberwachung, Graffiti, ungepflegte Gehwege, Radwege mit Stufen, verlassene Gebäude, Deals, abgebröckelte Fassaden, ... Aber seht selbst:

video

Drum empfiehlt sich, die Stadt einfach anzusehen und auf den Reiseführer nicht allzuviel Wert zu legen.

So long, Wolfgong

Dienstag, 11. September 2007

Kain Eleven - der nächste Anschlag kommt bestimmt

Ja sag einmal, nur mehr der Papst? Keine Lobeshymnen auf die Terrorbekämpfung da unten (von da drüben aus)?

Das schockt mich nun doch. Keine zehn Jahre ist es her, als zwei ... (wiss'ma eh). Und dann interessiert die Printmedien, die da in der Petzoldstraße ins Haus fliegen bloß den Papst? Ja, eh gut, wenn nicht ständig über den Terror und so. Aber 12 Seiten Papst, wo er doch schon weg ist (Kleine Zeitung) ist auch nicht besser.

Und wie es um unsere Gesellschaft steht, lässt sich an den Leserbriefen und auch der Auswahl der Leserbriefe (jawohl, liebe Redaktion der Kleinen Zeitung) erkennen:


LESER FRAGEN...
Papst. Papst. Papst: Hat die „Kleine Zeitung“ denn keine anderen Themen?
Sehr geehrte Chefredaktion!
Papst... Papst ... Papst! Ich haben seinerzeit die Kleine Zeitung abonniert, um über das tagespolitische Geschehen in der Steiermark und der Landeshauptstadt Graz informiert zu sein. In den letzten Tagen und Wochen war Ihre Berichterstattung sehr eindimensional auf den Papstbesuch fokussiert, sodass es für mich klüger gewesen wäre, für die Dauer des Papstbesuches Ihre Zeitung abzubestellen. Ich hätte mich gefreut, wenn Sie stattdessen mehr Aufmerksamkeit dem GAK geschenkt hätten. Auch wenn er abgestiegen ist: Er hat noch immer viele Anhänger. Gerhild Stangl, Graz

[Leserbrief, Kleine Zeitung, 9. September 2007 (Sonntag), Seite 79]


Und die Antwort des Chefredakteurs Hubert Patterer:


... DER CHEFREDAKTEUR ANTWORTET
Liebe Frau Stangl!
Fast bin ich geneigt, mit Luther zu antworten: Hier stehe ich und kann nicht anders. Der Österreich-Besuch des Papstes ist nun einmal das herausragende Ereignis des Jahres. Die geistigen Markierungen, die das Kirchenoberhaupt hier setzt, finden weltweite Resonanz. Der Appell an Europa etwa, das christliche Fundament nicht durch Gleichgültigkeit preiszugeben, geht uns, denke ich, alle an. Die heutige Ausgabe umfasst 120 Seiten, zwölf davon sind Mariazell gewidmet, einem lokalen Ereignis, das in die Welt strahlt. Den GAK werden wir nicht vergessen. Auch eine Glaubensfrage. Herzlich, Ihr [gezeichnet Hubert Patterer]

[ebenfalls Kleine Zeitung, 9. September 2007 (Sonntag), Seite 79]


Dann scheint ja alles klar zu sein. Der Papst ist temporär wichtiger. Dann Fußball. Und dann lange nichts. Gut, wenn die Steiermark keine weiteren Probleme hat, dann passt's. Bleibt nur zu hoffen, dass in der Kärnten-Ausgabe ähnliche Probleme vorhanden sind und nicht gar irgendwer berichtenswerte Politik macht in unserem Nachbar-Bundesland.

Sonntag, 2. September 2007

Reisfleisch zweimal anders

Warum muss das eigentlich immer "einmal anders" heißen? Wenn's gut ist, dann kann man das doch zweimal oder noch öfter anders machen... Wobei dann macht man's ja erst wieder öfters gleich. Vielleicht heißt's ja deshalb EINMAL anders.

Nun denn, hier ein Rezept, zu dem mich mein Großvater inspiriert hat. Es gehört übrigens auch zur Kategorie "ohne Zusatzstoffe". Also wer will, einfach probieren. Schmeckt lecker. Mmmmmmmhhhh!

Reisfleisch zweimal anders


Zutaten:
  • Faschiertes
  • diverses Gemüse: Paprika grün/rot/gelb, Karotten, Tomaten, etc.
  • Zwiebel
  • Tomaten und Tomatenmark [*1]
  • Reis

  • [*1] Auch beim Tomatenmark nicht vergessen, auf die "Zusatzlosigkeit" zu achten!
Zubereitung:

Das Faschierte ein wenig anrösten. Gewürze rein nach Gutdünken (Salz, Pfeffer, etc.). Die Zwiebel ein wenig anrösten. Dann Tomatenmark hinzu und den Rest an Gemüse, welches noch übrig ist. Das Rezept dient hervorragend zum Verbrauchen von Resten. Dann Wasser dazu, Reis hinein. Und warten. Fertisch. Gaaaaanz einfach eben. Ein Topf.

Tja, das war's dann auch schon wieder. Mahlzeit

Montag, 20. August 2007

Hotels im All?

Nun denn, ein Urlaub im All. Mit Schwerelosigkeit, oder ohne. Mit Blick auf die Erde oder Blick in die Unendlichkeit? Wie hätten Sie's denn gerne? Ich hätt's gerne durchdacht.

Römisch Eins: Vor dreißig Jahren war die Mondlandung und das "Ins All Fliegen" der volle Hammer. Ein paar Mal ist das ganze auch schief gegangen. Und in Wirklichkeit schaffen sie es heute noch nicht, fehlerfrei sowas durchzuziehen.

Römisch Zwei: Eine Hotelbuchung klappt hier auf der Erde schon nicht gescheit. Man denke an die verzweifelten Blicke in den Augen der Gäste, denen um drei Uhr früh erzählt wird, dass leider kein Zimmer mehr frei ist. Oder das "Am Meer" ausnahmsweise drei Kilometer weg ist.

Römisch Drei: Wenn's nicht klappt, sind die Alternativen eingeschränkt. Das wär' dann im All eher blöd: Geh, das andere Hotel in der anderen Sternensystemkategorie ist doch auch nett. Und wie, sie haben Erde-Blick gebucht? Da haben wir nichts mehr frei. Und die hinteren Zimmer sind halt ein bisschen kalt.

Römisch Vier: Sowas ist sowieso abzulehnen, solange meine Karre nach einem Stromausfall nicht mal mehr die Fenster automatisch schließt.

Dann bis dann. Wolfgang

Montag, 23. Juli 2007

Hinweis - Stadtplan/Stadtführer Berlin

Mal "Werbung" in teils eigener Sache. Einen Stadtführer für verschiedene Städte gibt's unter Schmap und das schöne daran: Ein Bild von mir kommt darin vor, in diesem Reiseführer. Klickst Du hier und dann auf Botanischer Garten in Steglitz.

Das ist das Bild:

Botanischer Garten

Das war's dann auch schon wieder für heute, Leute.

Donnerstag, 28. Juni 2007

X-Pro

Für was steht [iks-pro]? Das hab ich mich gefragt, bis ich es probiert habe. Cross-Processing. Aha. Hilft nun auch nicht weiter. Aber das ist der glorreiche Versuch, falsches Verarbeiten gut zu heißen.

Man nehme also einen Diafilm und entwickle ihn in Chemikalien für herkömmlichen Film und man erhält Negative, die einfach "anders" sind. Anderer Farbstich, anderer Kontrast. Ich habe das mal andersrum probiert. Und einen Negativ-Film in Dia-Chemikalien (E-6) entwickelt. Kommt sehr magenta-mäßig raus. Und das hat nichts mit der Andrea zu tun. Ich dachte eher, dass da einfach eine gewisse Unterentwicklung vorliegt. Das dürfte aber weit gefehlt sein. Wir reden übrigens noch immer über die Bilder, ja? Denn wenn überhaupt, dann wurde zulange entwickelt. Und glaubt man den anderen auf flickr, dann kommt das immer so raus, besser würde das Ergebnis eben werden, wenn man Diafilm in C-41 entwickelt. Das wird der nächste Versuch sein. Jetzt aber genug geschwafelt.

Hier die Bilderbeispiele:

Kinderwagen
E-6, selbst entwickelt

Da habe ich das erste Mal einen Diafilm selbst entwickelt. Das hat wunderbar geklappt. Finde ich.

Das Cross-Processing-Prozedere war dann, einen C-41 Film (herkömmlicher Negativfilm) in denselben Chemikalien (E-6 Chemie) zu entwickeln. Das Ergebnis war dann nicht ganz so befriedigend:

Cross Processed - E6 instead of C41
C-41 Film in E-6 chemistry


Tja, mal sehen, was es da noch alles für Versuche gibt in naher Zukunft. Eines sei mal vorweggenommen: Farbfotografie wird ebenfalls probiert!

Donnerstag, 7. Juni 2007

FREE, FREE, FREE

Also erstmal: Momentan ist dieser Blog der Öffentlichkeit freigegeben, mal sehen, wie sich das entwickelt... Theoretisch könnte es sein, dass ich mich wieder umentscheide. Aber einstweilen ist er mal FREEEEEEEE!

Ein "kleines" Update bezüglich meiner Caffenol-Versuche:

learning...

Zu hell ist das ganze und der Rand ist voller Kaffee. Die Negative wurden genauso wie das Foto selbst in Caffenol entwickelt. Und dann mit CanoScan Lide30 (Canon) abgetastet. Zufrieden bin ich noch nicht, aber wie der Titel schon sagt: Learning...

Aber für den Anfang mal nicht so schlecht... Ich werde dann auch einmal "not-homemade-developer" besorgen (also kaufen), um die "schönen" Bilder entsprechend auszuarbeiten...

Und dann gibt's noch immer den Statusreport: still searching for fixer...

Sonntag, 3. Juni 2007

Free Tinky Winky!

Eigentlich war ich nie ein Teletubbies Fan. Ganz im Gegenteil, ich konnte die Sendung nicht ausstehen. Und war der Meinung, dass man Kinder mit solchen Sendungen nicht alleine lassen sollte.

Jetzt aber, aufgrund der letzten Vorkommnisse, bin ich dafür, die Teletubbiesh - insbesondere Tinky Winky - zu schützen. Kann doch nicht sein, dass man den Kindern schon ganz früh Intoleranz beibringt. Mal abgesehen davon, dass selbst die Frau Ewa Sowinska als Polens Kinderbeauftragte dahintergekommen ist, dass Tinky Winky nicht schwul ist, kann es kein gutes Zeichen sein, den Kindern eine Sendung weggenommen werden soll und damit Angst sowie Vorurteile geschürt werden.

Nicht, dass ich etwaige homosexuelle Tendenzen im Kinderfernsehen verherrlicht gesehen haben will [Was für ein Gliedsatz!], aber auch wenn ich selbst jetzt mal nichts damit anzufangen weiß, ein Ausschließen aus der aktiven Fernsehwelt wegen seiner sexuellen Neigung ist klar abzulehnen und darf auch dem Tinky Winky nicht angetan werden.

Glücklicherweise ist das jetzt ja nochmal gut ausgegangen, Teletubbies wird's weiter geben im polnischen Fernsehen. Gottseidank!

Links:
  • Teletubbies auf wikipedia
    Dabei unbedingt auf den Hinweis achten, dass bereits 1999 ein evangelischer Pastor (Jerry Falwell) auf die eventuelle Homosesxualität von Tinky Winky hingewiesen hat. Er hat auf die violette Farbe als Zeichen hingewiesen. Ja, ja. Diese Pfarrer. Wann haben die nochmal violett an? Wenn sie ihre Köchinnen poppen? Nein, zur Bußzeit, vor Ostern und bei der Vorbereitunszeit auf hohe Christusfeste. Wenn das mal kein Zeichen ist...
  • Teletubbies-Artikel auf ORF.on
  • Teletubbies-Nicht-Homosexuell auf www.welt.de
In diesem Sinne: Free Tinky Winky!

Donnerstag, 24. Mai 2007

Caffenol - die Zweite

Mit einem gekauften Fixierer - die Zwiebelmethode war mir dann doch etwas zu heftig - hat das dann wunderbar geklappt.

Das Bild hier wurde, wie einige andere auf meinen flickr-Seiten, mit Caffenol entwickelt.

Bridge over troubled Water

Und der nächste Schritt wird nun sein, das Ganze nicht einzuscannen (Microtek FilmScan 2700) sondern auszuarbeiten...

Dienstag, 15. Mai 2007

Caffenol

Ja, sag einmal? Schon wieder ein Rezept?

Klar. Da ich gerade auf dem "man kann doch alles selber herstellen"-Trip bin, hab ich mich mal beim Film-Entwickeln versucht. Caffenol wird das genannt. Natürlich, man könnte einfach hergehen, einen S/W Film kaufen, drauflosfotografieren und dann mit gekauften Entwickler-Flüssigkeiten das Bild in eine (fast) ewige Form bringen.

Aber das ist doch öd. Da nehme ich lieber meine Digitalkamera und...

Ja, was den nun? Achja, da nehm' ich lieber meine Digitalkamera und fotografiere, was ich bisher zusammengebracht habe (siehe Bild). Das ist als Versuch zu verstehen. Ich hoffe, dass nach Abklärung der Gründe, warum es nicht sooooooo toll funktioniert hat, die Qualität der Bilder und Negative stark steigen wird.

Aber was ist denn nun Caffenol? Instant-Kaffee, Reinigungssoda (Bleichmittel) und Wasser. Bei diesem Versuch gab ich noch zusätzlich eine Vitamin C-Tablette ins Gemisch rein.


15.05.07 01:14 coffenol 1st-try


Tja, man kann also was auf den Negativ-Streifen erkennen. Aber warum wurde das ganze nicht so richtig? Falscher Mix? Eher nicht, der war super. Vielleicht die falsche Zeit? Das schon eher. Oder der Fixierer war kein richtiger. Salzwasser alleine (reinstes Salz für den Geschirrspüler) scheint nicht auszureichen oder zumindest nicht, wenn man das Zeug nicht sehr lange da drinnen lässt.

Mal sehen, was der nächste Versuch bringt. Ich bin da zuversichtlich, dass nicht nur der Entwickler selbst gemacht werden kann sondern dass man auch den Fixierer aus haushaltsüblichen Chemikalien ("Chemie", die im Haus vorkommen) herstellen kann. Weitere Informationen folgen, wenn ich mich noch ein wenig damit gespielt habe...

Aus einem Forum habe ich folgendes:

Update on alternative fixers. I've recently done some reading, following up something someone (Murray?) mentioned in passing, that "there's enough thiosulfate in an onion to kill a dog." Well, it's true; there are two thiosulfate chemicals in onions, and they are the source of toxicity of onions when consumed by dogs: sodium n-propyl thiosulfate and sodium 2-propenyl thiosulfate.

[http://www.f295.org/DIYforum/cgi-bin/forum/Blah.pl?b-fixRec/m-1150517241/]

Dann werde ich mich mal auf den Weg machen und ein paar tausend Kilo Zwiebel kaufen. Wer hilft mir beim Auspressen? ;)

Freitag, 11. Mai 2007

Nachtrag


4
Originally uploaded by wolfgangs.

Passend zum Beitrag über vorigen Leserbrief... ;)


Fein ist nämlich, dass ich zwar noch keine Bilder hochladen kann hier im blogger, aber auf Flickr-Bilder verweisen funktioniert einwandfrei...

Donnerstag, 10. Mai 2007

Viel zu viele Zusatzstoffe können schädlich sein

Jawohl, der Vorwurf, es ginge hier nur ums Essen scheint wieder mal bestätigt zu sein. Ich bin voll überzeugt, dass bestimmte Stoffe den Menschen wirklich durcheinanderbringen können. Aber seht selbst:

Wir sind viel zu viele auf der Erde

Grundsätzlich kann der Klimawandel nur dadurch nutzvoll bekämpft und ein Maß einer früheren Klimaform nur erreicht werden, wenn durch einen von Regierungen angeordneten und kontrollierten weltweiten rigorosen Geburtenstopp drastisch die Menschheit auf ein vernünftiges Maß reduziert wird. Das natürlich vorgegebene Maß der Bevölkerung auf dem Planeten Erde beläuft sich auf 529 Millionen. Heute existieren auf der Erde jedoch bereits über 7,5 Milliarden Menschen, also ein Übermaß von rund sieben Milliarden. Diese Masse Menschheit bedeutet aber, dass in jeder Beziehung immer mehr Mittel für den menschheitlichen Bedarf und für die Energiegewinnung erforderlich sind, als die Natur und der Planet mit seinen Ressourcen und der Atmosphäre zu verkraften vermag. Insbesondere ist dabei das CO2 zu nennen, auch das FCKW, das einen Treibhauseffekt verursacht und ungeheure klimatische Veränderungen hervorruft, die zu schwersten Katastrophen führen. . . Achim Wolf, Mannheim


[Leserbrief, Kleine Zeitung, 7. April 2007 (Montag), Seite 25]


Alles klar? Der Gute hat ein Problem, wie mir scheint. Aber vielmehr würde mich interessieren, wie man auf die Zahl 529.000.000 kommt. Also ich bin mir nicht sicher, ob diese Berechnung stimmt. Ich kann mich noch an Zahlen erinnern, die uns glücklich machen: Da war mal die 7, die dreiundzwanzig und irgendeine Zahl um die 144.000, die uns auch ins Paradies bringen soll. Aber 529 Millionen? Ich weiß nicht. Lieber Herr Wolf, einmal nachrechnen bitte. Fünf, setzen!

Montag, 7. Mai 2007

Fladenbrot mit Tsatsiki

Eigentlich kommt alles schon im Titel vor. Aber ich will das mal hier genauer ausführen.

Fladenbrot

Zutaten für 2 Portionen:
  • 500 g Mehl (zB Weizenmehl)
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Öl
  • Wasser
Zubereitung:

Rund 450 g Mehl, Salz und etwa ein viertel Liter Wasser in einem Gefäß kneten bis es ein Teig ist. Dann mehrere Teigstücke formen (etwa 10). Die Teigstücke sollten relativ flach sein. Etwas vom restlichen Mehl ausstreuen, damit man die Teigstücke ausbreiten kann und sie oben und unten mit Mehl bedeckt sind.

Dann in einer Pfanne einen halben Löffel Öl je Teigstück erwärmen und das zukünftige Brot ein paar Minuten (3 auf jeder Seite?) erhitzen/backen. Dabei muss man je nach Herd und zusammengebrachter Konsistenz halt ein wenig spielen, bis man auf die richtige Temperatur kommt. Nicht zu heiß und nicht zu kalt wird jetzt mal als Tipp nicht viel helfen. Ist aber so. Meist gelingt's beim ersten Mal voll gut, dann beim zweiten Mal nicht mehr so toll und ab dem dritten, vierten Mal wird's dann so richtig perfekt, wenn man den Dreh raus hat.

Schmeckt hervorragend. Ehrlich.


Tsatsiki

Gleich einmal vorweg, ich kenne mich damit überhaupt nicht aus. Also erspart Euch die Kommentare, dass Tsatsiki anders zu schreiben und zuzubereiten wäre. Ich hab's so gemacht und es war lecker.

Zutaten:
  • Eine Gurke. Österreichische Herkunft. Zwecks den Treibhausgasen.
  • Joghurt. Lokales Produkt ohne etwaige probiotische oder sonstwelche Zugaben
  • Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer, Schnittlauch oder gar nix sonst
Zubereitung:

Gurke schälen. Raffeln (, oder wie auch immer das Zeug heißt, das man auch für'n Kren (Meerrettich) nimmt, nur die gröbere Variante). Knoblauch fein schneiden oder pressen (ist aber nicht so stinkig auf den Fingern dann). Rein damit ins Joghurt. Salz dazu. Und wer's mag: Pfeffer oder Schnittlauch dazu. Umrühren. Jetzt hat man Gurken grob geraffelt und in einem zweiten Gefäß (vielleicht einem Joghurtbecher?) das mit Knoblauch versetzte Joghurt. Nun drückt man die Gurken ein wenig aus und lässt sie abrinnen, damit nicht soviel Gurkensaft da ist. Erst dann wird das alles zu einem Brei vermischt.

Mahlzeit.

Projekt "Ohne Zusatzstoffe" abgebrochen...

Leider muss mitgeteilt werden, dass das Projekt "Ohne Zusatzstoffe" abgebrochen wurde und bis auf weiteres ersatzlos verschoben wurde.

Grund: Ich hab zwar alles, was ich selbst zubereitet habe nach dem selbstauferlegten Vorgaben zubereitet, aber es ist schier unmöglich, keine Speisen außerhalb der eigenen vier Wände zu sich zu nehmen. Und da haben wir schon den Salat. Wobei Salat nicht das Problem wäre...

Trotzdem gibt es hier die Rezepte, die man ohne Zusatzstoffe machen kann. Also in voller "Eigenregie".

Und aufgrund technischer Gebrechen gibt es vorerst einmal keine Bilder hier. Ich kann nämlich mit meinem Browser auf Blogger keine Bilder hochladen. Weis der Kuckuck warum...

Sonntag, 6. Mai 2007

Herzlich Willkommen!

hallo!
willkommen!
ich blogge, also bin ich!

mal schau'n, ob ich ein geborener blogger bin oder ob das eher nix für mich ist...
gruß, wolfgang